Wenn Besessene regieren, wiederholt sich die Geschichte

(Ironischer Zeitkommentar)

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Es war immer schon richtig, am gesunden Menschenverstand der Regierenden Zweifel zu hegen. Im Jahr 2020 ist diese Vermutung zur Gewissheit geworden. Nicht nur in Deutschland, sondern auch in vielen anderen Ländern auf der Welt, haben Politiker Maßnahmen ergriffen, die rational nicht mehr begreifbar sind. Entweder ist es Dummheit oder unsagbare Bosheit, die die Entscheidungsträger an der Spitze des Staates kennzeichnen. Es könnte aber auch so sein, dass die große Mehrheit der heute Regierenden Besessene sind.

Besessenheit

Besessenheit im Sinne einer psychiatrischen Diagnose besagt, dass in diese Menschen etwas hineingefahren ist, das sie in einen ausgeprägten Erregungszustand versetzt, der zuerst zur Bewusstseinsänderung und dann zur Verhaltensänderung führt. Für die Besessenen engt sich der Wahrnehmungsradius ein, so dass nur ein ganz begrenzter Bereich für das Handeln als relevant erachtet wird. Von außen betrachtet mag dieses Vorgehen als irrational erscheinen. Für den Besessenen ist es aber so, dass er oft für sich betrachtet umso rationaler vorgeht, je mehr sein Wahrnehmungsbereich eingeschränkt ist. In diesem Sinne ist Besessenheit der Gegensatz zur Besonnenheit.

Besessenheit ist das, was seit dem Frühjahr 2020 in vielen Teilen der Welt geschieht. Man kann das Verhalten vieler Regierungsmitglieder und Parlamentarier nicht anders begreifen als über die Hypothese, dass Dämonen in sie gefahren sind, nämlich der Dämon der Grünen Ideologie. Von Dämonen besessen, wird nun, „auf Teufel komm raus“, nur noch ein Ziel verfolgt: die sogenannte „sustainability“, die Vorstellung, es müsse alles getan werden, um das Klima zu schützen und die Natur zu retten. Bei der Nachhaltigkeit geht es nicht in erster Linie um die Menschen, sondern um die Natur — was immer das auch sei. Hinter diesem Ziel muss alles andere zurücktreten, vor allem jeder ökonomische Gesichtspunkt.

Die Besessenheit, die für den Nicht-Besessenen nur als grotesk zu deuten ist, äußert sich zum einen in den Maßnahmen, also in einem Verhalten der Entscheidungsträger, das man als irreal bezeichnen muss. In der Tat ist der Besessene, von außen betrachtet, ein Irrer, auch wenn dieser sich, von innen betrachtet, als vollkommen vernünftig ansieht. Diese Irren nehmen ihre Handlungen sehr ernst. Das Groteske wird zum Bedeutsamen. Wenn Besessene an der Macht sind, nehmen sie gar nicht richtig wahr was sie mit einem ganz Volk und einer ganzen Volkswirtschaft anrichten. Als Besessene verfolgen sie nur ein Ziel, ihrem Wahn die Taten folgen zu lassen.

Milliarden werden für die Suche nach einem Impfstoff ausgegeben, um scheinbar die Menschen zu retten, die vorher aber schon durch Maßnahmen, wie den Lockdown, ins Elend gestürzt wurden und denen kein Impfstoff mehr hilft. Das Elend, das die Politiker hervorrufen, wird von ihnen nicht wahrgenommen, sodass man ihnen auch nicht vorwerfen kann, kaltherzig zu sein, was sie von außen betrachtet ja sind. Aber ein Herz hat der Besessene nur für seine Sache, alles andere hat im eigeengten Bewusstsein dieser Irren keinen Stellenwert, ja es ergibt überhaupt keinen Sinn. Wer nur die Natur leiden sieht, hat für menschliches Leid kein Mitgefühl mehr. Wen kümmert das eigene Land, wenn es die Welt zu retten gilt?

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Satanische Umkehr

Wir haben es mit Besessenen und Irren and der Macht zu tun. Diese sind nicht nur die gewöhnlichen Psychopathen in der Politik. Wir haben es mit Irren zu tun, die über uns herrschen, aber selbst beherrscht werden. Dabei machen sie im Namen der Gesundheit die Menschen erst richtig krank. Dazu passt auch, eine Impfung zu propagieren, die selbst erst krank macht, einen frühen Tod beschert, und möglicherweise auch unfruchtbar macht. Eine geringere Bevölkerung wäre wohl auch im Sinne des Umweltschutzes gerechtfertigt. Die Erde zu entvölkern, das verlangt die Rettung der Natur und der Schutz des Klimas. Ist man von diesem Wahn erst einmal besessen, gibt es kein Zurück mehr, und die Vernichtung von Milliarden von Menschen wird im Kopfe dieser Besessenen eine gute Tat.

Die satanische Umkehr ist fast überall sichtbar. Man muss nicht lange danach suchen. Sie taucht in allen Verlautbarungen und Ankündigungen auf. Nicht mehr gesund ist der Normalzustand, sondern jeder ist krank und muss seine Gesundheit beweisen. Sobald der Test positiv ist, wird man als infiziert eingestuft und somit als krank und ansteckend. Wird man negativ getestet, so gilt das nur solange bis zum nächsten Test in kurzer Zeit, der vielleicht schon in ein paar Tagen erneut notwendig ist. Sport, Ausgehen, frische Luft, Sonnenbad ist ungesund, zuhause sitzen, möglichst auch dort Abstand halten, gilt als gesundheitsfördernd, da es vor den Virus schützen soll. Die normalen Dinge des Lebens gelten nun als staatsfeindlich und unsozial. Einsam zu sterben ist der Normalfall. Jeder muss einen Lappen tragen, um sich selbst zu infizieren, und zumindest nicht mehr recht denken zu können. Der kritiklose Glaube an die Autoritäten gilt als sozial. Wer die einseitige Darstellung von als Wissenschaft deklarierten Aussagen bezweifelt, gilt als wissenschaftsfeindlich, ja als Wissenschaftslügner. Der neue Held sitzt in seiner Bude und schaut stundenlang in die Glotze, wo er hört was er nicht nur zu tun, sondern auch zu denken hat. Empathie ist unmenschlich, Verpetzen glorios.

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Für die Besessenen gibt es keine klare Vorstellung mehr von Wertzusammenhängen, denn alle Werte sind dem einzigen Wahnsinnsziel untergeordnet. Es kommt zu teuflischen Umkehrungen, so dass Impfbereitschaft als Vaterlandsliebe und Gemeinsinn bezeichnet wird. Für die Besessenen ist die satanische Umkehr ihre zweite Natur. Sie merken gar nicht, dass sie dies tun. Ihre Verblendung führt sie dazu, das Böse als gut und das Schlechte als heilsam zu betrachten. Für die Besessenen ist es immer so, dass sie selbst nie im Unrecht sind. Wer ihren Anweisungen nicht folgt oder sie auch nur kritisch hinterfragt, ist der wahre Böse und Dumme. Die besessenen Machthaber kehren so ihre eigene Bösartigkeit um und projizieren sie auf das Volk. In seiner Engstirnigkeit willen negiert der Besessene, dass die anderen die Dinge umfassender sehen und besonnener handeln würden.

Diesen Besessenen kann kein rationaler Diskurs etwas anhaben. Einmal besessen, lassen sich diese Machthaber ihre Wahnvorstellung von keinem mehr ausreden und sei dieser auch noch so kompetent. Gegen Dummheit ist kein Kraut gewachsen, sagt man, und das gilt noch mehr für die vom Wahn besessenen.

Der Besessene als Machtmensch

Die vom Wahn besessenen Machthaber können nicht anders als allen anderen Menschen immer mehr und immer größeren Schrecken einjagen und säkularisierter Weltuntergangs-Szenarien verbreiten. Die Panik, die sie selbst beherrscht, verbreiten sie; es ist die Panik, die in ihren eigenen Köpfen steckt. Alles wird zur Gefahr, alles wird böse, was dem Weltbild dieser Besessenen entgegensteht. Mit Hilfe der Gleichschaltung der Medien gelingt es den Herrschenden, immer mehr Menschen ihre eigenen Wahnvorstellungen aufzupfropfen. Die Geschichte ist voll von Episoden, wenn eine ursprünglich kleine Gruppe ganze Volksgemeinschaften in ihren Bann ziehen konnte, um ihre Wahnsinnstaten im großen Stil durchzuführen.

Wir leben in einer Welt, in der die unvoreingenommene Darlegung von Fakten als „hate speech“ zur Seite gefegt wird und besonnene Abwägungen als Engstirnigkeit verleumdet wird. Für den Besessenen gibt es nur einen Widerspruch, und dieser ist der Widerspruch gegen seinen eigenen Hauptgedanken. Das ist die einzige Herausforderung, die zählt. Solange der Besessene innerhalb seines eng begrenzten Werthorizontes agiert, gibt es keine Ungereimtheiten, gibt es keine Fakten, die zählen, und kein Hinweis auf die normalen Umstände gilt. Es gibt keine Widersprüchlichkeit außer der, die das eigene Weltbild herausfordert. Der Besessene ist besessen von seiner eigenen eingeengten Gedankenwelt. Man muss sich das so vorstellen, dass sich gleichsam das Gehirn einengt, dabei aber nicht an Leistung verliert, sondern sich die Kraft auf einen ganz begrenzten Raum konzentriert.

Was im Moment geschieht, so grotesk es auch ist, darf einen nicht verwundern. Es ist in der Natur der Beziehung zwischen Staat und Politik begründet. Um den Mechanismus zu durchschauen, darf man Staat und Politik nicht abstrakt betrachten. Dann geht man schnell in den Sümpfen der Juristerei und Philosophie unter. Man muss Staat und Politik konkret betrachten. Dann ist der Staat der Staatsapparat. Als solcher besteht er in einem Geflecht von Befehl und Gehorsam was am Deutlichsten beim Militär und der Polizei zum Ausdruck kommt. Politik, konkret betrachtet, ist der Kampf von Individuen, die in Verbindung mit einer Gruppe oder Partei die Herrschaft über den Staatsapparat, die im Wesentlichen ein Gewaltapparat ist, zu erringen trachten.

Politik ist nicht für jeden Menschen attraktiv. Mehr noch: die meisten Menschen verabscheuen sie. Anders ist es mit den Fanatikern bestellt. Diese sind gierig darauf, an die Mach zu kommen, um ihrer Wünsche der Bevölkerung aufdrücken zu können. Lange kann das gut gehen, wenn verschiedene Gruppen um die Macht ringen und es ein wechselseitiges Geflecht der Machtbegrenzung und Machtkontrolle gibt. Was aber, wenn diese Kontrolle nicht mehr funktioniert, wenn eine Ideologie so dominant geworden ist, dass sie von fast allen Parteien, Gerichten, Medien und Bildungseinrichtungen vertreten wird? Dies ist heute bei der grünen Ideologie der Fall. Inzwischen kommt es gar nicht mehr darauf, welche von den Parteien an der Macht ist. Es gibt dann große Koalitionen und kaum noch eine Opposition. Die Oppositionsparteien sind nicht nur klein und schwach, sie werden auch ideologisch aufs Schärfste bekämpft, an den Pranger gestellt und diffamiert.

Der Staat ist dann zum Einheitsstaat geworden. Der Staatsapparat und sein Umfeld wie Gerichtsbarkeit, Erziehung und Medien, sind zu einer Einheitspartei vereinigt. Die Jagd auf die Dissidenten kann beginnen. Sie werden unter dem Applaus der Mehrheit gejagt und die Hetze wird von den Medien noch angetrieben, im Erziehungssystem den Kindern und Jugendlichen eingeprägt und von der Justiz sanktioniert.

Schlussfolgerung

Die neue Weltordnung wird von mächtigen Gruppen und Assoziationen vorangetrieben. Dazu zählen die Bilderbergkonferenz, das Weltwirtschaftsforum sowie die UNO und ihrer Unterorganisationen. Am Prominesten unter ihnen ist der Club of Rome, der seit Beginn der 70er Jahre die ökologische Umkehr fordert. Indem aber die Wirtschaft ignoriert wird, ist das ganze Projekt der Nachhaltigkeit in sich nicht nachhaltig. Auch wenn die Wahnwelten zusammenbrechen werden, kommt es in der Zwischenzeit zu gewaltigen Zerstörungen. Die innere Immigration ist schon im Gange, genauso wie die Selbstzensur immer mehr praktiziert wird. Der Wahnsinn nimmt seinen Lauf.

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Dr. Antony P. Mueller is a German professor of economics who currently teaches in Brazil. See his website: http://continentaleconomics.com/

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